Wenn die Wikinger kommen!

Stellen Sie sich nun folgende Gegebenheit vor. Ein Langboot liegt am Strand, und eine Familie der Wikinger macht es sich für eine Übergangszeit in einem Zelt bequem.

Wenn die Wikinger der Sippe Huginn an einem Ort angekommen sind, suchen sie als erstes einen geeigneten Platz für ihre Zelte.

  Ist der geeignete Platz gefunden, beginnen sie mit dem Aufbau. Sie breiten den Zeltstoff aus....

 ...und bringen das Gestänge in die richtige Position, in der es dann zusammengefügt wird.

Mit vereinten Kräften wird das Gestänge für das Zelt aufgestellt.

Nachdem die Keile, welche die einzelnen Bretter mit den Querstangen verbinden, fest eingeschlagen wurden, kann der Zeltstoff zwischen den Querstangen gespannt werden.

Damit der persönliche Besitz vor jedem Wetter geschützt ist, wir er in das Zelt geräumt.

 Auch werden die Felle, die den Boden bedecken und das Nachtlager bilden, hereingetragen.

 

 

Jetzt steht alles an seinem Platz, und die Wikinger beginnen mit ihren Arbeiten, die ein weiteres Leben und Überleben an diesem Ort ermöglichen.
 So oder so ähnlich müßte es sich in der Zeit zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert zugetragen haben, wenn eine Gruppe (Sippe) Wikinger nach einer langen Überfahrt aus Dänemark, Schweden oder Norwegen endlich in Island angekommen ist. Die Zeit, in der diese Menschen lebten, war keineswegs so abenteuerlich oder romantisch, wie die meisten Menschen heutzutage noch glauben. Jeden Tag, den die Wikinger und alle anderen Menschen in dieser Zeit bestritten, stellte sie vor Probleme, die wir uns heute nicht mehr vorstellen können. Was uns heutzutage als selbstverständlich erscheint, z.B. Wasser, Nahrung, Gesundheit oder ein Dach über dem Kopf, war damals das Ergebnis harter Arbeit oder hing von ihrem Schicksal ab.